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Skateboard Basiswissen

  1. Skateboard - Individualität, Kreativität, Kunst
  2. Die Geschichte des Skateboards
  3. Skateboard Decks
  4. Aufbau eines Skateboards
  5. Breite der Skateboards
  6. Concave
  7. Skateboard Achse

Skateboard - Individualität, Kreativität, Kunst

Skateboarden ist seit seiner Erfindung Ausdruck von grenzenloser Kreativität und Individualität. Obwohl der Sport im Volksmund dem Freizeitsport zugeordnet wird, ist es viel mehr als das. Tatsächlich finden in Deutschland viele Conteste statt, auf denen sich meist gesponserte Fahrer batteln. So etwas wie eine organisierte Liga sucht man aber vergebens. Für die meisten Skater ist das Skateboard fahren einfach nur Kunst. Für sie ist die Stadt nicht einfach nur eine Stadt, sondern ein endloser Skatepark. Durch diese Einstellung und die Nutzung von öffentlichen Flächen und Gebäuden kommt es nicht selten vor, dass Skater immer wieder in Konflikt mit den Gesetzeshütern geraten. Deswegen lastet dem Skateboarden oft ein krimineller Ruf an. In Wirklichkeit werden durch das Skateboarden Kunststile oder Musikstile geprägt. So ist die Graffitikunst oder etwa die Punkmusik (Skatepunk) dem Skaten zuzuordnen. Auch die Filme Jackass haben ihren Ursprung im Skaten. Man kann zusammenfassen, dass Skater sich durch ein hohes Maß an Kreativität, Durchhaltevermögen und Willensstärke auszeichnen.

Die Geschichte des Skateboards

In den 60er Jahren schraubten in Kalifornien ein paar Surfer bei einer länger anhaltenden Flaute Achsen und Rollen unter ihr Surfboard. Daraus entwickelte sich zunächst das Asphaltsurfen. In den 70er Jahren wurde im legendären Zephyir Skateshop in Dogtown das Zephyr Team gegründet. Das Zephyr Team nutzte eine Dürre und skatete die ausgetrockneten Pools der Reichen in Beverly Hills. Das war der Beginn des Pool bzw. Vertskaten. Mitglieder des Zephyr Teams waren unter anderem die Skatelegenden Jay Adams, Tony Peralta und Tony Alva. In der Folge wurden die Boards immer kürzer und als dann Rollen aus Polyurethan entwickelt wurden, die für mehr Grip und bessere Fahreigenschaften sorgten. In den 90er Jahren wurden dann symmetrisch und schlanke Boards gefahren. Diese Bauweise ermöglicht bessere Bewegungsabläufe und bestärkt die Hebelwirkung. Mittlerweile scheint die Skateboard Technik ausgereift zu sein und der Entwicklungsprozess damit abgeschlossen.

Skateboard Decks

In der Regel werden Skateboard Decks aus sieben Lagen Ahorn gepresst. Dabei handelt es sich meistens aus kanadischem Ahorn, da dieses Holz besonders stabil ist. Die einzelnen Schichten der Decks werden mit einem speziellen Harz unter großem Druck zusammen gepresst.

Aufbau eines Skateboards

Ein Skateboard Deck ist in der Regel zwischen 70 und 80 cm bzw. zwischen 28– 33 Inch lang. Obwohl Skateboards nahezu symmetrisch ist, spricht man von einem vorderen und hinteren Teil. Der vordere Teil ist etwas länger als der hintere Teil. Ein Skateboard wird also in drei Bereiche unterteilt:

  • Nose – der obere Bereich (oder da, wo die Grafik anfängt)
  • Wheelbase – der Bereich zwischen den Achsen (meist zwischen 30 und 28 cm lang)
  • Tail – der hintere Bereich (oder da, wo die Grafik zu Ende ist)

Nose und Tail sind nach oben gewölbt. Auch hier gibt es stärkere Wölbungen und leichtere Wölbungen. Stärkere Wölbungen unterstützen die Hebelwirkung, so dass du dein Board besser poppen kannst. Flachere Nose und Tail sorgen hingegen für ein besseres Boardgefühl und mehr Kontrolle.

Breite der Skateboards

Wie du vielleicht schon gesehen hast, gibt es unterschiedliche Breiten für Skateboards. Welche für dich die Richtige ist, erklären wir dir jetzt:

  • Boardgröße 6,5“ – 7,5“: Für Körpergrößen bis 130 cm geeignet
  • Boardgröße bis 7,75“: Street und Park. Kleinere Skateboards lassen sich leichter flippen und poppen
  • Boardgrößen ab 7,75“: Vert, Gaps, Ramps. Mehr Kontrolle bei höheren Geschwindigkeiten.

Bei der Auswahl deines Decks solltest du vor allem die Größe deiner Füße beachten und dich für das Deck entscheiden, auf dem du dich am wohlsten fühlst.

Concave

Heutzutage haben alle Skateboards Concave. Das bedeutet, dass die Außenseiten des Decks nach oben gewölbt sind. Auch hier gibt es höhere und flachere Ausprägungen. Mehr Concave bedeutet leichtere Lenkung und besseres flippen, weniger Concave bedeutet bessere Boardkontrolle.

Skateboard Achsen

Deine Skateboard Achse ist standardmäßig wie folgt aufgebaut:

  • Baseplate – das Teil, das du an dein Deck schraubst.
  • Hanger – der bewegliche Teil der Achse mit dem du auch Grindest
  • Kingpin und Kingpin Mutter – das hält deine Baseplate und den Hanger zusammen
  • Bushing – das Lenkgummi, bestimmt die Lenkeigenschaft
  • Washer – das sind die Unterlegscheiben unter dem Bushing
  • Achsstifte – hier werden deine Rollen befestigt
  • Speedrings – das sind die Unterlegscheiben an den Rollen

Die Skateboard Achse ist das Verbindungsstück zwischen Deck und Rollen und bestimmt das Lenkverhalten. Hier kannst du Einfluss drauf nehmen, indem du die Bushings fester oder weicher schraubst oder weichere oder härtere Lenkgummis benutzt. Man unterscheidet in zwei Arten von Bushings:

  • Konische Bushings: Besseres Lenkverhalten
  • Flache Bushings: Trägere Achse
 

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